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	<title>Uncategorized &#8211; Initiative Unterrichtsversorgung</title>
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	<description>Initiative Unterrichtsversorgung</description>
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		<title>Postkartenaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sysop]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 14:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Schüler*innen, Erziehungsberechtigte, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Schulbeleiter*innen, &#8230; liebe Menschen, die im System Schule arbeiten! Die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen ist so schlecht wie seit 19 Jahren nicht. Da unsere Schulen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Schüler*innen, Erziehungsberechtigte, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Schulbeleiter*innen, &#8230; liebe Menschen, die im System Schule arbeiten!</p>



<p>Die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen ist so schlecht wie seit 19 Jahren nicht. Da unsere Schulen davon besonders betroffen sind, wollten wir dies nicht länger hinnehmen und sind aktiv geworden.</p>



<p>In der IGS Linden in Hannover entstand folgende Idee: Es werden Postkarten an Eltern, Schüler*innen etc. verteilt. Diese werden unterschrieben und in der Schule gesammelt und unserem Kultusminister übergeben.</p>



<p>Im Q-IGS (Qualitätsnetzwerk der Integrierten Gesamtschulen in Hannover und der Region: <a href="https://q-igs-hannover.de/">https://q-igs-hannover.de/</a>) und bei den Initiatoren der Initiative Unterrichtsversorgung (<a href="https://initiative-unterrichtsversorgung.de/">https://initiative-unterrichtsversorgung.de/</a>) fand die Aktion der IGS Linden breite Zustimmung und weitere Mitstreiter*innen. Es entstand eine gemeinsame Aktion, zu der wir uns gremienübergreifend zusammengeschlossen haben und mit der wir als Eltern/ Erziehungsberechtigte auf die aktuelle desolate Situation aufmerksam machen wollen.</p>



<p>Gern möchten wir weitere Menschen für unsere Aktion begeistern und auch Euch die Möglichkeit zum Mitmachen bieten.</p>



<p>Im Anhang findet Ihr unsere Postkarten. Es gibt insgesamt 8 verschiedene Motive für die Vorderseite. Der Text auf der Rückseite ist auf allen Karten identisch und lässt Platz für individuelle Rückmeldungen. Hierfür gebührt unser Dank unserer Grafikerin Sabine, die mit ihrem professionellen Knowhow das Ganze erst möglich gemacht und uns ihre tollen Entwürfe unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat.&nbsp;</p>



<p>Mit Prisma Print Xpress GmbH in Hannover haben wir eine Druckerei gewinnen können, die die Karten zu einem Preis von ca. 70 € (inkl. MwSt.) für jeweils 1.000 Postkarten bereitstellt und für ca. 11 € zzgl. MwSt. diese auch gern versendet. Natürlich können die Karten auch direkt bei der Druckerei in Hannover (Prisma Print Xpress GmbH, Ferdinand-Wallbrecht-Str. 38) abgeholt werden.</p>



<p>Eine Bestellung ist immer in 1.000er Schritten (Stückzahl) möglich.</p>



<p>Bitte schickt uns <strong>Eure Bestellung der Postkarten per Email an </strong><a href="mailto:postkarten@initiative-unterrichtsversorgung.de"><strong>postkarten@initiative-unterrichtsversorgung.de</strong></a> <strong>spätestens <u>bis zum 17.07.2022</u></strong>.</p>



<p>Für eine Bestellung brauchen wir folgende Angaben von Euch:</p>



<ul><li>Anzahl der Postkarten</li><li>Sollen die Karten versandt werden oder werden sie abgeholt? Wird ein Versand gewünscht, teilt uns bitte eine Versandadresse mit.</li><li>Wer ist der Rechnungsempfänger?</li><li>Weiterhin wäre noch ein Ansprechpartner mit Telefonnummer und Emailadresse sinnvoll, damit wir bei Rückfragen und zur Bestätigung der Bestellung mit Euch in Kontakt treten können.</li></ul>



<p>Druck und Auslieferung der Karten erfolgen dann in den Sommerferien, so dass die Postkarten zum Beginn des neuen Schuljahres zur Verteilung bereitstehen. Beachtet dies bitte bei der Bestellung und gebt ggf. eine Lieferadresse an, die auch in den Ferien erreichbar ist.</p>



<p>Solltet Ihr selbst Kontakte zu Druckereien in Eure Nähe haben, senden wir Euch auch gern die Druckdatei zu. Dann könnt Ihr Euch alternativ auch selbstständig um den Druck der Karten kümmern.</p>



<p>Wichtig ist nur, dass die Karten <strong>nicht einzeln</strong> an unseren Kultusminister gesandt werden, sondern <strong>alle</strong> zu uns zurück kommen, damit wir diese gesammelt überreichen können.</p>



<p>Die Verteilung in den Schulen sollte dann gleich nach den Sommerferien erfolgen. Sammelt dann die <strong>unterschriebenen Karten</strong> wieder ein und <strong>sendet sie uns <u>bis zum</u></strong> <strong>16.09.2022</strong> <strong>zurück</strong>. Die Anschrift für die Rücksendung teilen wir Euch bei Abgabe Eurer Bestellung mit. Gern unterstützen wir Euch auch bei der Rücksendung und holen die Karten direkt bei Euch ab.</p>



<p>Noch <strong>vor</strong> der <strong>Landtagswahl am 09.10.2022</strong> wollen wir dann alle unterschriebenen Karten <strong>mit Pressebegleitung</strong> gesammelt <strong>an Herrn Tonne übergeben</strong>. Der Termin dafür wird derzeit noch abgestimmt und allen, die sich an unserer Aktion beteiligen wollen, rechtzeitig mitgeteilt. Gern könnt Ihr dann da auch mit vor Ort sein und unsere Forderungen so direkt mit vertreten.</p>



<p>Diese Information darf gern verteilt und weiter verbreitet werden. Denn nur wenn möglichst Viele mitmachen und der öffentliche Druck sehr groß wird, kann sich auch etwas ändern. Leere Versprechungen haben wir lange genug gehört.</p>



<p>Viele Grüße</p>



<p>Elke Schwägerl (SER-V IGS Linden)</p>



<p>Antje Wetterich (SER-V IGS Roderbruch)</p>



<p>Arne Petersen (SER-V KGS Sehnde)</p>



<p>Jens Ramhorst (SER-V KGS Hemmingen)</p>



<div class="wp-block-file"><object class="wp-block-file__embed" data="https://www.initiative-unterrichtsversorgung.de/wp-content/uploads/2022/06/Schule_braucht_Personal_POSTKARTEN_Ansicht.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Schule_braucht_Personal_POSTKARTEN_Ansicht."></object><a id="wp-block-file--media-464bad0a-e605-407c-92a5-de16e02fbf72" href="https://www.initiative-unterrichtsversorgung.de/wp-content/uploads/2022/06/Schule_braucht_Personal_POSTKARTEN_Ansicht.pdf">Schule_braucht_Personal_POSTKARTEN_Ansicht</a><a href="https://www.initiative-unterrichtsversorgung.de/wp-content/uploads/2022/06/Schule_braucht_Personal_POSTKARTEN_Ansicht.pdf" class="wp-block-file__button" download aria-describedby="wp-block-file--media-464bad0a-e605-407c-92a5-de16e02fbf72">Herunterladen</a></div>






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		<title>Leserbrief von Jens Ramhorst zum HAZ-Artikel &#8222;Unterrichsversorgung mangehalft&#8220; vom 4.2.2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sysop]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 14:11:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p><a href="https://www.haz.de/der-norden/lehrermangel-in-niedersachsen-ist-so-gross-wie-seit-20-jahren-nicht-JOXH56JCCZXTEVWOGGEH7KDONI.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.haz.de/der-norden/lehrermangel-in-niedersachsen-ist-so-gross-wie-seit-20-jahren-nicht-JOXH56JCCZXTEVWOGGEH7KDONI.html</a></p>



<p></p>



<p>Seit Jahren betonen die PolitikerInnen verschiedenster Parteien, wie wichtig eine gute Bildung für die Zukunft unseres Landes und wie wichtig ihnen unsere Kinder und Jugendlichen sind.<br>Leider zeigt der Artikel ganz deutlich, dass dem nicht so ist. Im Gegenteil. Er zeigt den Offenbarungseid der Landesregierung in der Schulpolitik.<br>Die Probleme der schlechten Unterrichtsversorgung sind seit Jahren oder sogar schon Jahrzehnten bekannt. Versprochen wurde vieles, getan hat sich wenig. Liegt es daran, dass junge Menschen für die Politik, entgegen der ständigen Beteuerungen, nur eine untergeordnete Rollen spielen?<br>Solange die jungen Leute keine eigene Stimme haben, wird sich daran auch wenig ändern. Daher ist ein Wahlrecht ab 16 Jahren und ein Familienwahlrecht (jede Familie bekommt so viele zusätzliche Stimmen wie Kinder unter 16 Jahren im Haushalt) Grundvoraussetzung, damit in der Politik auch junge Menschen, die später mal die Rente zahlen sollen, berücksichtigt werden.<br>Nachdem der Karren in Sachen Schulpolitik nun schon über Jahre immer tiefer in den Schlamm gezogen wurde, benötigen wir aus meiner Sicht nun schnell kurz- und langfristige Lösungen.<br><br>Dazu zählen:<br>1. Eine ehrliche und schonungslose Analyse der aktuellen Situation und zukünftigen Bedarfe.<br>2. Eine Reform der LehrerInnenausbildung. Müssen wirklich alle Lehrkräfte ein Studium haben? Wahrscheinlich können Kaufleute für Büromanagement besser in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken unterrichten, als jede Lehrkraft. Ganz zu schweigen von MusikerInnen, KünstlerInnen oder SportlerInnen.<br>3. Eine Steuerung der Fächerkombination beim Studium. Wenn jetzt schon MINT-Lehrkräfte fehlen und die Politik diesen Fächern sogar in Zukunft noch mehr Stellenwert einräumt, muss mit geeigneten Steuerungsmaßnahmen dafür gesorgt werden, dass vermehrt junge Leute ein Lehramtsstudium in diesen Fächern beginnen.<br>4. Möglichkeiten schaffen, dass auch im Nebenberuf unterrichtet werden darf. Was spricht gegen einen Tischler, der in der Woche 4 Stunden Werken gibt?<br>5. Den Lehrberuf an Haupt-, Real- und Oberschulen attraktiver machen. Die Steuerung kann hier auch über eine entsprechende Bezahlung erfolgen (wo mehr Bedarf ist steigen auch die Löhne).<br>6. IGS’sen und KGS’sen muss die Einstellung von Haupt- und Realschulkräften ermöglicht werden.<br>7. Die Kettenvertragsproblematik endlich lösen.<br>8. Den Schulen insgesamt mehr Freiraum und Entscheidungskompetenz geben. Dazu gehört auch, dass der Lehrplan flexibel unterrichtet werden kann. Z.B. in Epochen.<br><br>Es gibt sicherlich noch mehr Maßnahmen, um in dem Desaster der schlechten Unterrichtsversorgung Abhilfe zu schaffen. Aber allen Maßnahmen ist eines gemein.<br>Es muss kreativ gedacht, über den Tellerrand geschaut, der Amtsschimmel vertrieben und Standesdünkel beseitigt werden. Und zwar jetzt.<br>Diese Jahr sind Landtagswahlen. Ich erwarte von der Politik, die Schul- und Berufsausbildung zum zentralen Thema im Wahlkampf und den kommenden Jahren zu machen und appelliere an alle Eltern und Großeltern, die Zukunft Ihrer Kinder und Enkelkinder zum zentralen Entscheidungskriterium Ihrer Wahlentscheidung zu machen. Auch im eigenen Interesse.</p>
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